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Schnellkochtopf

Der Schnellkochtopf, Drucktopf, Dampfdrucktopf oder auch Dampfkochtopf, ist ein Kochtopf. In dem man Lebensmittel somit bei höheren Temperaturen. Als der Normalsiedetemperatur garen kann. Wodurch sich die Kochzeit somit um einiges verkürzt.

Die Normalsiedetemperatur von Wasser beträgt 100 °C. Durch den im Schnellkochtopf höheren Druck sind Temperaturen bis 116 °C möglich. Was wiederum die Garzeit somit auch sehr deutlich verkürzt.

Mir persönlich ist der Schnellkochtopf auch noch beispielsweise unter dem Namen Sicomatic bekannt. So nannten wir den Schnellkochtopf in meiner Jugend bei mir zuhause.

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Die Vorteile eines Schnellkochtopfes auf einen Blick

Die vielen Vorteile, die ein Dampfkochtopf beispielsweise hat. Machen diesen somit zu einem unentbehrlichen Helfer in der Küche. Und darf beispielsweise auch in keiner Küche fehlen.

  • Verkürzung der Garzeit um bis zu 70 Prozent.
  • Man kann mehrere Komponenten gleichzeitig und auch separat in einem Topf kochen.
  • Fleisch wird zarter (Rindfleischgerichte gelingen problemlos).
  • Schont die Inhaltsstoffe.
  • Energieersparnis um mehr als 50 Prozent (bei mehreren Komponenten).
  • Weniger bis keine Geruchsentwicklung.
  • Vielseitig verwendbar.
  • Gemüse behält seine appetitliche Farbe.

Aktuelle Dampfdrucktopf Set Angebot

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Die Checkliste zum Kauf eines Schnellkochtopfes

Beim Kauf eines Schnellkochtopfes sollte man auf einige Dinge unbedingt achten:

  • Es sollten mindestens zwei Garstufen vorhanden sein
  • Ersatzteile wie Gummidichtungen, Ventile und Griffe sollten zumindest beim Hersteller
    verfügbar sein
  • Separat erhältliches Zubehör ist ebenfalls sehr nützlich
  • Gerade passende normale Topfdeckel erhöhen die Einsatzfähigkeit eines Schnellkochtopfes zusätzlich. Speisen können so energiesparender erwärmt oder warmgehalten werden. Auch Nudelwasser oder Wasser zum Eierkochen ist so schneller einsatzbereit
  • Bei Induktionsherden sollte man somit unbedingt auf eine Induktionseignung achten.
  • Wie möchten Sie mit dem Topf arbeiten, einhändig oder mit beiden Händen? Auch das ist ein Sache, über die man sich klar werden sollte.

Spezial – der Multikocher

Die Multikocher verfügen häufig über eine eigene Energiequelle. Hier ist also eine Kochplatte schon im Gerät integriert. Das hat somit auch seine Vorteile.

Wie ist ein Schnellkochtopf aufgebaut?

Ein Dampfkochtopf ist normalerweise dickwandig und oben am Rand der Öffnung nach außen umgebogen. Im umgebogenen Rand sind Aussparungen. Somit verriegeln wir hier den dazugehörigen Deckel mit einer Drehbewegung bajonettartig. Auf diese Weise ist somit ein Öffnen durch den entstehenden Druck beim Kochen nicht möglich.

Der Deckel hat eine Ringdichtung aus Gummi und normalerweise ein Regelventil. Sowie auch ein Sicherheitsventil zur Begrenzung des entstehenden Drucks beim Kochen.

Der moderne Dampfdruck-Kochtopf hat fest in den Deckel integrierte Ventile. Bei älteren Modellen waren diese auch oft eingeschraubt. Das Regelventil besitzt meistens einen druckabhängig aufsteigenden Stift mit Ringmarkierungen zur Druckanzeige. Das Ventil ist heutzutage mit der Deckelverriegelung gekoppelt. So dass kann man der Topf zur Unfallvermeidung nur drucklos öffnen.

Darüberhinaus verfügen Schnellkochtöpfe noch über Einsätze zum Garen. Diese können gelocht sein, es gibt diese aber ungelocht. So schwimmt das was wir garen möchten nicht im Kochwasser. Sondern wir garen hier vielmehr im aufsteigenden Dampf des Schnellkochtopfs.

Wie funktioniert ein Dampfdruck-Kochtopf?

Ein Dampfkochtopf ist ein Kochtopf der über einen Verschlussmechanismus am Deckel Wasser- und Luftdicht verschlossen ist. Erhitzen wir diesen nun auf einem Kochfeld vom Her. Entsteht im inneren ein höherer Druck als bei einem normalen Kochtopf. Dadurch entsteht im inneren des Schnellkochtopfs auch eine höhere Temperatur. Und somit verkürzen sich die Garzeiten ganz wesentlich.

Üblicherweise herrscht bei Betrieb im Topf etwa 1,8 bar Absolut-Druck, d. h. 0,8 bar Überdruck; das ist nicht besonders viel. Erhöht jedoch die Siedetemperatur des Kochwassers auf etwa 116 °C. Eine Faustregel (RGT-Regel) besagt. Dass die Reaktionsgeschwindigkeit bei einer Temperaturerhöhung von 10 Grad auf das 2- bis 3-fache ansteigt. Mit dem Schnellkochtopf kann man auch in Höhenlagen kochen. Unter normalen Bedingungen kann man Wasser in Höhenlagen nicht auf 100 °C erhitzen.

Aus welchen Einzelteilen besteht ein Schnellkochtopf?

Ein Schnell-Kochtopf besteht aus mehreren Einzelteilen. Welche das genau sind. Erfahren wir nun hier.

Deckel des Schnellkochtopf von außen

  1. Deckelgriff mit Schieber zur Entriegelung des Deckels und zur Herbeiführung der Druckentlastung.
  2. Äußere Kappe des Regelventils. Durch die Verdrehung reguliert man den Gardruck.
  3. Eine Druckanzeige.

Deckel des Schnellkochtopf von innen

  1. Einraster oder Entriegelungsnase, betätigt man durch den Schieber am Deckelgriff.
  2. Ein Regelventil.
  3. Sicherheits- und Entlastungsventil, öffnet man durch den Schieber.
  4. Ein Dichtungsring.

Um den Deckel öffnen bzw. drehen zu können. Muss zuerst mit dem Schieber am Deckelgriff der Einraster eingezogen werden. Dadurch entriegelt man somit den Deckel. Dabei öffnet sich gleichzeitig das Sicherheitsventil. Jetzt in seiner Funktion als Druckentlastungsventil.

Einzelteile des Regelventils

  1. Die Kappe des Regelventils. Schraubt man von außen mit dem zusammengebauten Ventil auf die Ventildurchführungsbuchse. Und nach dem Zusammenbau am Ende des Gewindes kann man dieses um höchstens 180° verdrehen. Wodurch sich der Anpressdruck der Feder ändert.
  2. Ventildurchführungsbuchse mit dichtendem O-Ring und vier Bohrungen für den Dampfablass.
  3. Innere Mutter der Ventildurchführung.
  4. Buchse des Regelventils und der Druckanzeige. Wird in die äußere Kappe von oben eingeführt.
  5. Feder des Regelventils – reguliert den Innendruck.
  6. Feder der Druckanzeige.
  7. Messstab der Druckanzeige.
  8. Schraubverschluss der Druckanzeige, Dichtkegel des Regelventils.
  9. Gummikappe bewegt die Druckanzeige und dichtet gegen den Dichtungssitz innerhalb der Durchführungsbuchse den Innendruck ab. Durch ihre Anhebung wird der Dampf abgeblasen und gelangt unterhalb der äußeren Kappe nach außen.

Schnellkochtopf Zubehör

Sie sind auf der Suche nach beispielsweise geeignetem Zubehör für Ihren Dampfkochtopf. Ein umfangreiches Angebot verschiedener Zubehörteile finden Sie somit unter Zubehör oben im Seiten Menü.

Schnellkochtopf Ersatzteile

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Wie wendet man einen Schnellkochtopf an?

Zusätzlich zum Essen das wir somit auch garen möchten. Füllen wir noch beispielsweise eine bestimmte Menge Wasser mit in den Dampfkochtopf. Das Essen oder auch Gargut legen wir auf beispielsweise einen Einsatz im Druckkochtopf. Sodass beispielsweise die Kartoffeln nicht im Wasser schwimmen. Beim erhitzen verdampft nun ein Teil des beigefügten Wassers im Schnellkochtopf. Und beispielsweise die Kartoffeln garen somit im Wasserdampf. Durch den steigenden Druck im Schnellkochtopf beim erhitzen steigt die Temperatur im inneren des Schnellkochtopfs auf ca. 116 °C an.

Ist die Garzeit nun erreicht, können wir den Druckkochtopf nicht sofort öffnen. Wir müssen zuerst den Druck im Schnellkochtopf noch abbauen. Damit sich das Essen oder Gargut nicht in der ganzen Küche verteilt. Durch den höheren Druck im Dampfkochtopf. Den Druck können wir in der Regel über ein Ventil ablassen. Oder wir müssen solange warten. Bis der Druck sich durch Abkühlen abbaut.

Die Schnellentlüftung eignet sich nur für feste Speisen. Flüssige Speisen würden verspritzen werden und  Kartoffeln können bei zu schneller Entlüftung aufplatzen.

Der gasdichte Verschluss des Topfes vermeidet Energieverlust durch entweichenden Dampf. Dadurch und durch die höhere Gartemperatur. Die über die gesamte Kochzeit möglichst konstant ist. Sind  wesentlich kürzere Garzeiten möglich als beim drucklosen Garen.

Zu starkes Erhitzen.

Wenn man den Schnell-Kochtopf jedoch zu stark erhitzt kann es beim Garen auch mal zu einem sogenannten Abblasen kommen. Weil der Druck im inneren des Kochtopfs so zu hoch gestiegen ist. Dass das Betätigen des Überdruckventils auslöst. Und den Druck automatisch abläßt. Damit es hier zu keiner Explosion des Schnallkochtopfs kommt. Man sollte also immer auch etwas aufpassen. Dass man den Schnellkochtopf nicht zu schnell und vor allem nicht zu hoch erhitzt. Auf dem Herd in der Küche.

Die ordnungsgemäße Funktion der Ventile. Kann man beispielsweise durch Verschmutzung beeinträchtigen. Muss somit immer auch sichergestellt sein. Bei zu hohem Druck kann Dampf an der Dichtung entweichen. Oder das schlagartige Verdampfen des Wassers beim Öffnen unter Druck zu Verbrühungen führen. Nur bei mangelnder Wartung kann es im schlimmsten Fall zu einem Bersten des Kessels kommen. Ein solches Bersten des Schnellkochtopfs kann selbst bei verhältnismäßig geringem Überdruck schwere Verletzungen oder Verbrühungen verursachen.

Die Druckanzeige besitzt meist zwei Stufen. Die zweite auch höhere Stufe ist die normale. Mit dieser senkt sich die Zubereitungszeiten um etwa 50–70 %. Für empfindliche Lebensmittel ist die erste Stufe besser geeignet. Bei der, der Garvorgang zwar etwas länger dauert. Aber immer noch weniger als in einem üblichen Topf.

Ein paar Worte zur Geschichte des Schnellkochtopfs

Bereits im Jahre 1679 erfand Denis Papin somit den sogenannten papinischen Topf. Mit diesem konnte man beispielsweise durch unterschiedliche Drücke. Die Siedetemperatur des Wassers beeinflussen. Er kam für naturwissenschaftliche Zwecke beispielsweise in Laboratorien zum Einsatz. Das war somit der Beginn der Geschichte des Schnellkochtopfs.

Der uns heute bekannte Schnellkochtopf kam 1927 unter dem Namen Sicomatic auf den Markt. Kurz auch einfach nur Sico genannt. Der Name Sico findet heute noch seine Anwendung.

Ein moderner Schnellkochtopf kam 1927 unter dem Markennamen Sicomatic (kurz Siko für „Sicherheits-Kochtopf“) der Riedlinger Firma Silit auf den Markt. In der Schweiz wurde der Schnellkochtopf der Marke Flexsil der Firma Sigg in Frauenfeld populär.

Hier kam jedoch statt einer Feder im Sicherheitsventil ein Stein zum Einsatz.

Am 18. Mai 1946 reichte der Zürcher Max Keller beim Schweizerischen Institut für Geistiges Eigentum ein Patentgesuch ein. Für „Mit einer Signalvorrichtung und einem Überdruckventil versehener Einsatzkörper für Druckgefässe, insbesondere für Druckkocher“. 1949 kam in der Schweiz Duromatic von Kuhn Rikon auf den Markt. In den 1950er-Jahren entwickelte man in Österreich den Kelomat. Die Markennamen sind dort jeweils synonym für Schnellkochtöpfe gebräuchlich.

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